Kategorie: Nicht kategorisiert
Baum des Lebens
Ich bin der Meinung, dass wir vom Schicksal gelengt werden. Wir allerdings dnenoch eigene Entscheidungen treffen die uns im weiteren Leben begleiten.
Jedesmal wenn ich mir Gedanken darüber mache, was ich bis jetzt getan habe, welche konsequenzen meine Entscheidungen hatten oder noch haben werden, stelle ich mir vor, ich sei ein Schmetterling.
Meine Reise beginnt am Boden, und führt hinauf an einem dicken Stamm eines wunderschönen Baumes. Der Baum ist geziert von Blumen,Vögeln,und wahnsinnig vielen Ästen. So schwinge ich meine Flügel und gleite empor.
Ich habe die möglichkeit zu wählen: Fliege ich Rechts und komme an einem Vogel vorbei wo die möglichkeit besteht gefressen zu werden, aber dafür am ende mit einer saftigen Blüte belohnt werde oder fliege ich nach links wo die Äste ineinander verschlungen sind und mir mein Weg nicht klar vor Augen liegt? Egal für was ich mich entscheide, in beiden fällen könnte ich mich verirren oder unglücklich werden. Aber wenn ich tapfer weiter fliege und jede Hürde nehme so werde ich irgendwann an der Baumkrone ankommen und wissen, dass ich alles geschafft habe, das ich jedes Problem gelöst habe.
So führen uns unsere Entscheidungen an viele Orte, zu vielen Menschen. ALles hat seine vor und nachteile, aber nichts von allem ist falsch, denn am ende profitieren wir von allem.
Adieu ~
Neuer Start
Aloha,
endlich ist es überstanden! 3 Wochen kein Internet, dafür allerdings endlich 'ne neue Wohnung. Zwar liegt die in der Pampa (Hohenschönhausen ecke Wartenberg) aber die Wohnung ist echt klasse. 1Raum Wohnung, Küche mit Fenster und Bad mit Fußbodenheizung. Von der Wohnung werd ich dann auch Fotos machen sobald sie voll aufgebaut und eingerichtet ist. Könnte sich also nur noch um Jahre handeln. xD
In der Schule werd ich evtl. um 1 Hochgestuft da die Lehrer endlich erkannten das ich tierisch unterfordert bin. Ansonsten ist alles prima bis daraufhin das ich Naschy unglaublich vermisse.
Meiner einen Ratte gehts derzeit auch nicht gut. Hatte einen Tumor der zwar erfolgreich operiert wurde, aber die olle hat sich die Wunde aufgebissen... ![]()
Neuer Eintrag kommt dann mit den Fotos!
See ya!
Naschy!
Hallöchen,
mir fiel auf, dass ich zwar schon viel von ihr erzählt habe aber nie wirklich etwas zu Ihrer selbst sagte, das hol ich natürlich jetzt nach!
Am 20.06.2008 erblickte eine kleine Sibirische Huskydame das Licht der Welt. Ihre Mutter hat ein längeres Fell und lebt in einer Hobby Husky-Zucht. Ihr Vater Chacko ist groß und kräftig jedoch kurzhaarig! Ihren Namen bekam sie vom früheren Besitzer der sie Natascha nannte. Diesen Namen gab er ihr, da eine Freundin von ihm so heißt und vom Chrakter genauso ist wie Naschy. Das kürzel ist demnach Natascha/Naschy. Als ich sie das erste mal sah war sie grade 6 Monate alt. Unsere Herzen schlugen sofort für einander!
Mittlerweile sind wir ein recht gut eingespieltes Team und ein Leben ohne Ihr ist für mich wie Kakao ohne Milch. Es ist nicht immer leicht aber letztenendes macht sie mcih sehr glücklich. Da ich bald die Ausbildung als Tierpflegerin (Fachrichtung Heimtier und Pensionstiere) anfange und als Hauptmerkmal mich auf Pferde, Hunde und Nagetiere konzentriere ziehen wir auch bald raus aus Berlin. Naschy war bereits schon einige male mit mir zusammen auf dem Hof und lernte dort bereits alle Tiere kennen. Zwischen all jenen unterschiedlichen Tieren sind und bleiben Katzen immernoch ihre absoluten Lieblinge!
Als Naschy mit 6 Monaten zu mir kam kannte sie außer ihren vate rund 2 Schäferhunde keine Katzen! Es hat jedoch nicht lange gedauert bis sie verstand das Katzen ihr nichts tun. Nun sind sie ebenfalls unzertrennlich!
Huskys mögen keine wärme? Ohje, da muss ich bei Ihr kräftig wiedersprechen! Sobald auch nur der erste Sonnenstrahl in unsere Wohnung strahlt ist sie die erste die sich in ihm wärmt! Im Winter schläft sie stehts neben der Heizung. Ich glaub ich hab da ein sehr besonderes Tier *schmunzel*.
Abschließend noch ein Foto von ihr das ich mal als Geburtstags Karte hab Drucken lassen, aber diesmal ohne den Bedruck
.
Ich glaub an dieser Stelle ist dann für Heute schluss.
Der Schiller Park
Ich dachte schon gestern wäre es heiß.. aber Heute stieg das Thermometer auf sagenhafte 35° an! Dazu war es auch noch wahnsinnig stickig. Dennoch rief ich bei meiner Schwester an und trieb sie dazu an mit mir den Schiller Park zu besuchen. Nach knapp einer halben Stunde kam sie dann auch bei mir an und wir machten uns auf den Weg. Unterwegs am Eisstand halt gemacht und ein Softeis mit Schokosauce gekauft (Eismohr). Gegen 16 Uhr kamen wir dann auch endlich an. Die große Wiese am Eingang war übersäht mit Fussballern und Kindern. Jeweils ein Weg ging rechts und links von uns ab - wir entschieden uns für den Linken, da dieser deutlich schattiger war. Am Ende dieses Weges kamen wir an eine Ruine an, auf der eine Statue von Schille und einiger Damen stand.
Die Sonne prallte unbamherzig auf uns herab und ließ uns relativ schnell ermüden. Doch anstelle den Rückweg einzuschlagen hielten wir durch und schlenderten weiter. Unterwegs begegnete uns der ein oder andere Hase - wirklich sehr niedliche Geschöpfe die sich farblich gut dem Park anpassten!
Ich kann mir mittlerweile ein Leben ohne Hund gar nicht mehr vorstellen... Diese schönen Spaziergänge die man mit ihr macht, was man sieht und erlebt. Ich merke richtig wie ich mich dank ihr verändert habe. Ich achte deutlich mehr auf meine Umgebung, sehe kleinste Details die andere nicht sehen oder erst deutlich später erkennen. Ich bin offener und Lebensmutiger geworden. Nicht nur das, meine ganze Lebenseinstellung hat sich verändert. Computer, Spiele, Theater.. all das ist in die Ferne gerückt, es langweilt mich sogar. Einfach durch den Park oder einen Wald zu laufen, an einen Fluss vorbei zu kommen und die Beine in das kalte Nass zu halten, es ist ein wunderbares und zugleich befreiendes Gefühl. Ich mach mir über sehr vieles Gedanken, sei es um mein Leben, meine Vergangenheit oder meine Zukunft. Sogar über die Welt, über Politik und Glaube denke ich nach.
Ich glaub, Leute die ein Tier besitzen, Katzen, Mäuse, Hunde oder Vögel sind generell freundlicher - aber vielleicht täusche ich mich ja auch. Ohne Hund jedenfalls käme ich nie in ein Gespräch mit anderen Menschen. Oder wer spricht einfach so jemanden zum Quatschen auf der Straße an? Mit Hund ist es deutlich einfacher, man lernt nette Menschen kennen. Okey, ab und an auch etwas unangenehme Menschen von denen man sich wünschen würde sie nicht nochmal zu treffen xD.
Ansonsten komme ich mal zu meinem Tag zurück, bin wohl etwas abgeschweift. Die Hasen.. Naschy fand sie sehr Interessant, wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie zum Abendbrot wohl Hasenbraten gehabt. Maus schmeckte ihr ja immerhin... Zwischen 18 und 19 Uhr brachte ich dann aber meine Schwester zurück zur Bahn, wir waren müde und total fertig. Ist ganz schön anstrengend soviel zu laufen und zu reden. An sich aber ein verflucht schöner Tag!

Ein Hund, eine Maus, ein See
Die Sonne scheint, die Luft ist stickig... es schlägt 11 Uhr am 14.08.2009.
Während der Hund tobend und tanzend durchs Zimmer springt steh ich zerknautscht auf und reib mir die Augen.
Das Glockenspiel schwingt sanft im Wind und spielt seine eigene Melodie.. eigentlich ein sehr schöner Tag bisher.
Kamera ins Gepäck verstaut, Hund angeleint und los gehts!
Der Lärm der Straße ist wieder mal unerträglich, die Bauarbeiten am Nebenhaus sind im vollengange und die Bauarbeiter haben wie immer nichts besseres zutun als ungehemmt zu Glotzen..Wie schön es wäre, wenn man ihnen von oben herab mal einen Eimer mit kalten Wasser ausschütten könnte.
Ich weiß nicht warum, aber Heute hatte ich mich dazu entschlossen an der Straße entlang zu laufen anstelle über den kleinen Park, warum auch immer. Schon sehr bald stellte sich das als ein fehler heraus..
Der Hund sprang mit einem mächtigen hüpfer ins Gebüsch und erhaschte dort eine Maus, die sie quiekend aus dem Gebüsch schleifte. Voller entsetzen packte ich Naschy am Nacken und befahl ihr die Maus loszulassen, doch vergebens. Das scheusliche Spektakel nahm seinen Lauf.. ein jämmerliches gefiepse, ein knacken und ein Schlucken beendeten das Elend. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, wobei es höchstens 5 sek waren. Schockiert saß ich neben dem Hund, der so tat als wäre nichts passiert. Hat wohl geschmeckt.
Nichts destotrotz stand ich auf, nahm Naschy an die kurze Leine und lief mit ihr weiter in Richtung See. Den Park den wir dazu überqueren mussten war Heute erstaunlich leer, sehr angenehm. Bis auf diese kleinen ätzenden Fliegen...
Bis auf ein oder zwei Jogger und Fahrradfahrer begegnete uns auch nichts weiter. Ein gelber Baumpilz erregte jedoch meine Aufmerksamkeit. Diesen Fotografierte ich auch, einfach weil er verdammt genial ausschaut! Nunja, leider kurz vor dem See musste ich durch 2 Wiesen laufen auf denen sich mal wieder zwei dutzend nackter, alter Männer trollten... ist der Tag nun doch schrecklicher als ich dachte?
Diesen ekligen Anblick hinter mir gelassen quetschte ich mich samt Hund durch den Zaun um an den See zu kommen. Ich ließ sie von der Leine, ging mit ihr ins Wasser und nervig wie der Hund diesbezüglich ist, fiel ihr nebenbei ein, dass sie Wasser ja nicht ausstehen kann und nahm reiß aus! Durch den von ihr produzierten Matsch wäre ich beinahe auch noch ausgerutscht, sie sprintete durch den Zaun und somit verlor ich sie aus den Augen. Schon total verzweifelt dacht ich mir, dass ich nun ewig auf die Suche gehen könnte, wenn sie nicht grade über die naheliegende Straße rennt.
Aber ausnahmsweise küsste mich das Glück. Ein fremder Hund schnitt ihr den Weg ab und hielt sie bei sich.
Warum benimmt sich Naschy in anwesenheit eines anderen Hundes eig. perfekt?
Ich liebe diesen Husky zwar ohne wenn und aber, doch gehts mir dennoch auf den Senkel, dass sie alleine unmöglich ist. Sollte ich mir evtl. noch einen 2. Hund zu legen damit sie nicht mehr wegläuft und auch mal alleine bleiben kann? Tja, mal schauen..
Als ich sie wieder anleinte bin ich Wut schnaufend mit ihr Richtung Kleingarten Anlage gelaufen um einwenig am Fluss zu spazieren.
Das verlief glücklicherweise ohne Vorfälle. Zusammen sind wir noch bis zu den Knien in den Fluss gegangen und traten dann nach 15 min. den Rückweg an.
Naschy musste sich vorher jedoch noch unbedingt im Matsch suhlen... wunderbare Idee...!
Daheim sind wir dann totmüde ins Bett gefallen und ließen den Tag an uns vorbei ziehen.
p.s.
Vielen dank für den Blog Reshimaus!<3