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Der Schiller Park
Ich dachte schon gestern wäre es heiß.. aber Heute stieg das Thermometer auf sagenhafte 35° an! Dazu war es auch noch wahnsinnig stickig. Dennoch rief ich bei meiner Schwester an und trieb sie dazu an mit mir den Schiller Park zu besuchen. Nach knapp einer halben Stunde kam sie dann auch bei mir an und wir machten uns auf den Weg. Unterwegs am Eisstand halt gemacht und ein Softeis mit Schokosauce gekauft (Eismohr). Gegen 16 Uhr kamen wir dann auch endlich an. Die große Wiese am Eingang war übersäht mit Fussballern und Kindern. Jeweils ein Weg ging rechts und links von uns ab - wir entschieden uns für den Linken, da dieser deutlich schattiger war. Am Ende dieses Weges kamen wir an eine Ruine an, auf der eine Statue von Schille und einiger Damen stand.
Die Sonne prallte unbamherzig auf uns herab und ließ uns relativ schnell ermüden. Doch anstelle den Rückweg einzuschlagen hielten wir durch und schlenderten weiter. Unterwegs begegnete uns der ein oder andere Hase - wirklich sehr niedliche Geschöpfe die sich farblich gut dem Park anpassten!
Ich kann mir mittlerweile ein Leben ohne Hund gar nicht mehr vorstellen... Diese schönen Spaziergänge die man mit ihr macht, was man sieht und erlebt. Ich merke richtig wie ich mich dank ihr verändert habe. Ich achte deutlich mehr auf meine Umgebung, sehe kleinste Details die andere nicht sehen oder erst deutlich später erkennen. Ich bin offener und Lebensmutiger geworden. Nicht nur das, meine ganze Lebenseinstellung hat sich verändert. Computer, Spiele, Theater.. all das ist in die Ferne gerückt, es langweilt mich sogar. Einfach durch den Park oder einen Wald zu laufen, an einen Fluss vorbei zu kommen und die Beine in das kalte Nass zu halten, es ist ein wunderbares und zugleich befreiendes Gefühl. Ich mach mir über sehr vieles Gedanken, sei es um mein Leben, meine Vergangenheit oder meine Zukunft. Sogar über die Welt, über Politik und Glaube denke ich nach.
Ich glaub, Leute die ein Tier besitzen, Katzen, Mäuse, Hunde oder Vögel sind generell freundlicher - aber vielleicht täusche ich mich ja auch. Ohne Hund jedenfalls käme ich nie in ein Gespräch mit anderen Menschen. Oder wer spricht einfach so jemanden zum Quatschen auf der Straße an? Mit Hund ist es deutlich einfacher, man lernt nette Menschen kennen. Okey, ab und an auch etwas unangenehme Menschen von denen man sich wünschen würde sie nicht nochmal zu treffen xD.
Ansonsten komme ich mal zu meinem Tag zurück, bin wohl etwas abgeschweift. Die Hasen.. Naschy fand sie sehr Interessant, wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie zum Abendbrot wohl Hasenbraten gehabt. Maus schmeckte ihr ja immerhin... Zwischen 18 und 19 Uhr brachte ich dann aber meine Schwester zurück zur Bahn, wir waren müde und total fertig. Ist ganz schön anstrengend soviel zu laufen und zu reden. An sich aber ein verflucht schöner Tag!

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